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Burg Giebichenstein | Medienkunst | Création (Schöpfung)
Medienkunst
 
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Création (Schöpfung)

Max Neupert · 2003

 
Interaktive Animation
 
 
Zwei Einheiten, je bestehend aus: in die Wand eingelassenem Flachbildschirm, Dimmer, Computer
Fototechnik: digitale Fotokamera, remotereality Spiegel und krinnicam Software
 
Die Erfindung des künstlichen Lichts bedeutete die Emanzipation des Menschen vom von der Natur festgelegten Rhythmus von Tag und Nacht. Damit war die Voraussetzung für die Industrialisierung der Städte geschaffen. Mit der Elektrizität wurde das künstliche Licht noch zugänglicher und der Mensch noch unabhängiger.
 
Diese Emanzipation ist mit weiterem Fortschritt auch zu einer Entfremdung des Menschen von der Natur geworden. Der Einsatz künstlichen Lichts hat das Phänomen der Light-Pollution hervorgerufen: der Schein der Großstädte wird von der der Atmosphäre reflektiert und lässt selbst die hellsten Konstellationen nur unvollständig sichtbar werden, da der Himmel nie dunkel wird. Montréal strahlt mehr Licht pro Einwohner aus als jede andere Stadt dieser Erde. Das beeindruckende Naturschauspiel einer sternenklaren Nacht, in der wir uns als Teil dieses Universums fühlen, findet sich nicht im Schein der Städte; das ist der Preis für die Emanzipation von der Natur.
 
Die Light-Pollution hat zudem einen gewaltigen Einfluss auf die Natur selbst: sie täuscht zum Beispiel der Tierwelt einen permanenten Sonnenaufgang vor und irritiert damit sowohl nacht- wie tagaktive Lebewesen.
 
Die Macht, die der Mensch durch das elektrische Licht errungen hat, lässt uns die Kraft des „Es werde Licht“ der Schöpfungsgeschichte erspüren. In der Installation Création kann jeder an diesem Schöpfungsakt teilnehmen, indem er nach Belieben den Lauf der Sonne steuern kann — so einfach, als würde er eine Lampe anschalten.
 
Für die Installation wurden über einen Zeitraum von vierundzwanzig Stunden im Minutentakt computer gesteuert Aufnahmen mit einer digitalen Fotokamera ausgelöst, die auf einem konvexem Spiegel steht. Die dadurch entstehende Serie kann der Betrachter durch einen Drehknopf animieren. Der Drehknopf erinnert an das dimmen des Wohnungslichts. Für die Ausstellung wurden Aufnahmen der Altstadt Montréals mit Aufnahmen einer Landschaft mit Bauernhof bei Bedford (150 km südlich von Montréal) einander gegenübergestellt.
 
Diese Installation ist der Preisträger eines Wettbewerbs des Museums der Zivilisation in Québec. Die Installation ist ab dem 20. 10. 2004 im Kontext einer Ausstellung über künstliches Licht in Québec, Montréal und Ottawa bis 2007 zu sehen.
 
Aus den Aufnahmen für die Interaktive Installation Création ist die nicht-interaktive Animation „Montréal anamorphosis“ entstanden. Von November 2004 bis Frühjahr 2006 wird diese zur Begrüßung der Ankommenden Fluggäste im Flughafen Montréal-Trudeau zwischen Passkontrolle und Gepäckausgabe gezeigt.
 
Presseerklärung des Museums der Zivilisation:
http://www.mcq.org/presse/lumiere.html