Thomas Purgand
„a2d“ Digitales Tafelbild – interaktive Directoranimation
Diplomarbeit
© 2002


Diese Arbeit zeigt auf mehreren Flachbildschirmen verschiedene Stillleben wie man sie auch aus der klassischen Malerei
zu kennen glaubt. Auf den ersten Blick scheint der einzige Unterschied zu „alt hergebrachter“ Malerei in der Wahl des Bildträgers- TFT Displays ersetzen die Leinwand- zu liegen und darin, dass gemalte Bildmotive ersetzt werden durch Objekte, die mittels 3D-Programmen entstanden sind.
Auf den zweiten Blick allerdings stellt der Betrachter fest, dass sich das sichtbare Bild permanent und wie es scheint unkontrolliert verändert. Diverse Sensoren, die mit einem Rechner verbunden sind registrieren die Veränderungen im Umfeld des jeweiligen Bildes (Helligkeit, Lautstärke, Temperatur, usw.). Die so gewonnenen Daten werden benutzt um aus einer Vielfalt einzelner, im Rechner latent vorhandener Bildgruppen, das jeweils sichtbare Bild zu erzeugen. Dabei ändert sich nicht das gesamte Bild, sondern nur jeweils der Teil einer Bildgruppe, dem ein entsprechender Sensor zugeordnet ist. So bietet sich dem Betrachter ein immer neues und nicht vorhersehbares Bild, entsprechend den äußeren Bedingungen im unmittelbaren Umfeld


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