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Neue Nachbarn
Können wir im Herzen des alten Europa abreißen, ausdünnen, perforieren, während in Asien und Afrika die Bevölkerungsexplosion stattfindet? Bekennen wir uns doch zur Stadt, anstelle sie in Land zu transformieren.

Max Neupert  
Von Max Neupert 

Mein Vorschlag fußt auf der Feststellung, dass eine Diskrepanz zwischen den tatsächlichen Problemen und der schlechtgeredeten, »gefühlten« Situation im Stadtteil Volkmarsdorf herrscht.
Ich schließe, dass der Leerstand in der Hauptsache ein visuelles Problem ist, und leite für mich daher eine rein visuelle Lösung ab.
Beschreibung des Problems:
Leerstand wird als unangenehm wahrgenommen. »Tote« Häuser verursachen Beklemmungen und Ängste bei den »übriggeblibenen« Bewohnern.
Formulierung des Ziels:
Es soll eine Belebung des Stadtteils ohne weiteren Zuzug erreicht werden. Die Lösung soll ein klares Bekenntnis zur Urbanität sein, es soll keine weitere Ausdünnung stattfinden. Die Maßnahme soll das Stadtbild erhalten und bei sich verändernden Umständen flexibel reagieren können.
Methode:
Maßstab der Perforation ist das einzelne Haus. Leerstand wird auf die Einheit Haus reduziert. Somit erhält man leere Häuser, an denen als einzige bauliche Maßnahme die Fassade durch eine leichte Konstruktion verdeckt wird um als Projektionsfläche zu dienen.
Auf diese Flächen wird ein Haus als ganzes projiziert, das in einer anderen Stadt, vielleicht in einem anderen Land, auf einem anderen Kontinent steht. Die Projektion findet in Echtzeit statt.
Denkbar ist, das Haus auf der anderen Straßenseite als Projektion gegenüber des Originalen Hauses in der anderen Stadt zu projizieren, sodass ein vollkommen neues Gegenüber entsteht, über das Kommunikation möglich wird, eine neue Nachbarschaft entsteht.

Flash

--> Präsentation des Projekts mit Erklärungen (Flash)

Modell

--> Aufnahmen des Modells

Flash

--> einige Beispiele für Projektionen (Flash)

Animationen

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--> zu den Animationen (als GIF-Animation)

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